Innovation in der MRT für die pädiatrische Versorgung
Unsere Technologie ermöglicht hochauflösende Bildgebung in der Neonatologie und Pädiatrie und macht die frühzeitige Diagnostik sicherer, einfacher und besser zugänglich.

Warum MRT in der Pädiatrie?

Source: iStock_muratkoc
Die MRT ist in der Erwachsenenmedizin flächendeckend etabliert, für Neugeborene und Säuglinge jedoch häufig nur eingeschränkt verfügbar. Während Ultraschall und Röntgen eine grundlegende Bildgebung ermöglichen, gilt die MRT als Referenzstandard für die detaillierte Diagnostik von Weichteilgewebe.
In vielen Kliniken müssen Säuglinge für eine MRT-Untersuchung in die zentrale Radiologie transportiert werden. Das erschwert die Abläufe und erhöht die klinischen Risiken. Ein speziell für Neugeborene und Kleinkinder entwickeltes MRT-System bringt die Bildgebung direkt zum Patienten in die Versorgungsumgebung und ermöglicht eine sicherere, frühzeitigere und vollständig strahlungsfreie Diagnostik.
neo315 Pädiatrisches Point-of-Care-MRT

Durch die starke Abschirmung des Magneten kann nicht MR-kompatibles Equipment in unmittelbarer Nähe des Systems sicher betrieben werden; nur innerhalb der 5-Gauss-Sicherheitszone muss MR-kompatibles Equipment verwendet werden. Das Diskonnektieren von Zugängen und Überwachungskabel für die Lagerung und Untersuchung ist nicht erforderlich.
Touch UI
Intuitive und einfache Bedienung des MRT

Aufnahmen werden zur Auswertung an das Krankenhaus-IT-System übertragen.
Das System passt sich an die patientenspezifischen Gegebenheiten an.
Das neo315 im klinischen Einsatz

Das neo315 lässt sich direkt neben pädiatrischen Patientenzimmern installieren, auch in Bereichen, die ursprünglich nicht für ein 1,5 T MRT ausgelegt waren. Als Point-of-Care-MRT steht es dort bereit, wo es benötigt wird, und reduziert Patiententransporte deutlich. Untersuchungen können flexibel am Bedarf der Patienten statt am Belegungsplan eines Erwachsenen-MRT ausgerichtet werden. Die meisten bisherigen Untersuchungen mit dem neo315 erfolgten ohne Sedierung oder Anästhesie und lieferten zuverlässig diagnostisch aussagekräftige Bilder.
Erste Installationen

Deutschland:
▪ Universitätsklinikum Halle (Saale)
▪ Universitätsklinikum Magdeburg
▪ Universitätsklinikum Oldenburg
▪ Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
▪ Universitätsklinikum Frankfurt am Main
▪ Charité Universitätsmedizin Berlin
Rumänien;
▪ Marie-Skłodowska-Curie-Kinder-Notfallkrankenhaus, Bukarest
Alle Installationen werden für die klinische Routine in der pädiatrischen MRT-Diagnostik eingesetzt. Jeder Standort hat dabei einen spezifischen Schwerpunkt, der von den jeweiligen klinischen Teams in Zusammenarbeit mit Neoscan umgesetzt wird.
Erst klinische Bilder
Fall 1: Eine Verlaufskontrolle wurde bei einem 7 Monate alten Säugling mit bekanntem subduralem Hämatom durchgeführt. Zum Vergleich lagen vorherige MRT-Aufnahmen aus einem Erwachsenen-1,5-Tesla-MRT unter Anästhesie vor. Die Aufnahmen mit dem neo315 wurden am wachen und kooperierenden Patienten erstellt. Die gesamte Untersuchungszeit betrug 17 Minuten, und alle Bilder wurden als diagnostisch ausreichend bewertet:

Bildstapel





Bildkontraste von links nach rechts: MPRAGE, TSE T1, TSE T2, TSE T2 FLAIR, TSE T2 STIR
Fall 2: Aufnahmen eines symptomfreien 1 Monat alten Säuglings. Der Patient schlief bereits früh während der Untersuchung ein und blieb während der 13-minütigen Untersuchung entspannt und ruhig liegen:

Bildstapel




Bildkontraste von links nach rechts: TSE T1, TSE T2, TSE T2 FLAIR, TSE T2 STIR

